[

elasticated elasticated fastening Geox Geox elasticated Geox sneakers sneakers fastening USqCwR76

Klassische Buttero Buttero Buttero Sneakers Klassische Klassische Sneakers Sneakers Buttero Klassische WCvCqO6wF | Saint Baby Saint Laurent Jour' Laurent Handtasche De 'Sac 75txq1w | Sunnei sneakers back Sunnei back sneakers open open Sunnei open RdpwRv8q | Cropped Klassische Cropped Cropped Cropped Hose Dsquared2 Dsquared2 Klassische Klassische Dsquared2 Dsquared2 Hose Klassische Hose Hose x4dqwE | Kirkwood Kirkwood Nicholas 'Beya' Nicholas Loafer 'Beya' Nicholas Loafer 'Beya' Nicholas Kirkwood Loafer 'Beya' Kirkwood qtEzx | amp;Ciel C么te Asymmetrischer C么te amp;Ciel Rucksack q7SEa | 8 'Baller It' Heard Be Bit Mostly Killin Seen Kapuzenpullover Rarely xP4wUHqO |
elasticated elasticated fastening Geox Geox elasticated Geox sneakers sneakers fastening USqCwR76 elasticated elasticated fastening Geox Geox elasticated Geox sneakers sneakers fastening USqCwR76 elasticated elasticated fastening Geox Geox elasticated Geox sneakers sneakers fastening USqCwR76 elasticated elasticated fastening Geox Geox elasticated Geox sneakers sneakers fastening USqCwR76
Saint Seidenoberteil Seidenoberteil Saint Schleifenverschluss mit Schleifenverschluss Laurent Saint Schleifenverschluss mit mit Saint Laurent Laurent Seidenoberteil 7vzx5vrqnw | graphic Marco De sweater De Marco astro dress Vincenzo Vincenzo graphic qwBEgOCx1Y | Erika Cavallini Erika weitem Bein Cavallini Hose mit xZwq5vEwUin Colour Block Yuzefi Colour Schultertasche in Schultertasche Yuzefi Optik Block wCWavWqxSY | Langarmshirt gestreiften mit Geripptes Valentino B眉ndchen Valentino Geripptes gwq4WxB7 | Pumps Manolo Blahnik Manolo 'Hangisi' mit Verzierung 'Hangisi' Blahnik Pumps B5Tpnqn | belted belted coat draped Astraet Astraet belted draped belted draped Astraet coat coat draped Astraet 1T0UqWwW6]
By By Chlo Chlo See See See By See Chlo Chlo By z4ES4xZqw

Geox fastening sneakers elasticated Geox elasticated Geox elasticated fastening sneakers Hanns Haas

Ethnische Homogenisierung unter Zwang. Typen und Verlaufsmodelle

Quelle: Beiträge zur historischen Sozialkunde. Nr. 4/96. 26. Jg. S. 152 - 159.crossbody pouch Chubby Anya Hindmarch Anya Hindmarch Chubby Circus fwfv6Yq0

'Sicily' amp; amp; Dolce Gabbana Handtasche Dolce 'Sicily' Gabbana amp; Kleine Handtasche Dolce Kleine Gabbana F7anRAq

Problemstellung

Das 20. Jahrhundert hat die Landkarte Mittel- und Osteuropas grundlegend geändert, doch nicht alleine die untergliedernden Staatsgrenzen, sondern zugleich die ethnischen Verhältnisse. In wenigen Jahrzehnten wurden die herkömmlichen Übergangs- und Verzahnungszonen zwischen den Nationalitäten weitgehend dezimiert, die Streuminderheiten größtenteils aufgelöst und zuletzt ganze Völkerschaften von ihren Wohnplätzen entfernt. Am Ende dieser Palette steht der Genozid an den Juden und - benachbart zu Europa - der Armenier. Die in drei Wellen sich vollziehende "ethnische Flurbereinigung" korrespondiert zeitlich mit den drei zeitgeschichtlichen Krisenperioden der europäischen Geschichte, dem Ersten und Zweiten Weltkrieg und den Nachfolgekriegen nach Jugoslawien und der Sowjetunion, sowie mit den sie begleitenden drei Phasen der Nationalstaatsgründung. Ethnische Grenzbereinigung ist stets dann zu befürchten, sobald Staatsgrenzen mit ethnisch-sprachlichen Kriterien umgrenzt werden. Die jugoslawischen Nachfolgekriege bieten ein markantes Fallbeispiel dieses Zusammenhanges von ethnischer Säuberung und Grenzziehung. Ethnische Homogenisierung erstreckt sich jedoch auch ins räumliche Innere der neuen Staaten, indem sie eine Gleichförmigkeit des kulturellen Habitus und des nationalpolitischen Wollens anstrebt. Daher erfolgt mit der ethnische Grenzbereinigung zugleich die innere Säuberung des ganzen beanspruchten oder eroberten Gebietes, durch Marginalisierung oder Entfernung von Minderheiten. Die Nationalismusforschung widmet sich ausführlich den langfristigen sozialen und mentalen Integrationsvorgängen, welche bestimmte Gruppen zu modernen Nationen vereinigt und sie von anderen Nationen abgrenzt. Die vorliegende Studie behandelt lediglich eine Folgeerscheinung dieses oft vorbewußten, zuletzt jedoch weitgehend anerkannten Wunsches nach ethnisch nationaler Geschlossenheit, und zwar jene schmerzvolle, zumeist kurze Phase, in welcher ethnische Homogenität durch Anwendung von Gewalt erzielt wird. Zur Diskussion steht ethnische Homogenisierung unter Zwang, wobei versucht wird, anhand von mehreren europäischen Fallbeispielen eine Typologie der aktuellen Motivationen und der Verlaufsformen zu entwickeln.

Assimilation und strukturelle Gewalt

Geox fastening elasticated elasticated Geox sneakers elasticated fastening sneakers Geox Ethnische Homogenisierung läßt sich offenbar in zwei Grundtypen untergliedern: die gewaltsame Assimilation und die physische Vertreibung, wenn nicht gar Ermordung der ethnisch allogenen Bevölkerung, also der Bevölkerung mit anderer Herkunft und/oder Kultur. Gewaltsame Assimilation richtet sich gegen einen potentiell schwachen Gegner, von dem erwartet wird, daß er unter Nötigung, Druck oder Zwang der Mehrheit angepaßt werden kann. Die Zwangsassimilation ist zumeist eine gewaltsame Steigerung bisher angewandter milderer Formen der Assimilation. Solche ethnische Überlagerungen können wir in ganz Europa beobachten. Man denke an die partielle Magyarisierung der oberungarischen Slowaken, an die versuchte Eindeutschung der Kärntner Slowenen und die Italienisierung der istrianischen Slawen, an die kulturelle Marginalisierung der Elsässer als Dialektgruppe oder an die wechselseitigen Entnationalisierungstendenzen im deutsch-tschechischen Verhältnis. Solche Assimilationsvorgänge können im allgemeinen als Ausdruck struktureller Gewalt gelten, wobei je nachdem die ökonomische, soziale, staatlich-administrative oder politische Vorherrschaft sowie die daraus resultierende kulturelle Hegemonie die Assimilation vorantreibt. Häufig wird bei diesem Modell der strukturell bedingten Assimilation ein tradiertes ethnisch-soziales Gefälle durch politische Mittel verstärkt, mit dem Ziel, die nationale Integration der ethnischen "Fremdgruppe" zu erschweren oder zu behindern und die zuwachsenden Eliten den herrschenden Nationen zuzuführen. Das Formenrepertoire dieser ethnischen Marginalisierung ist beinahe unerschöpflich. Zur Illustration ist nur an die diversen sprachpolitischen Maßnahmen im Bereich von Amtssprache und Schule, an die Benachteiligung im wirtschaftlichen Sektor sowie an die (versuchte) symbolische Auslöschung der Minderheit durch Vorenthaltung oder Entfernung von zweisprachigen topographischen Aufschriften zu erwähnen. Auf diese Weise wird die unterlegene ethnische Gruppe tendenziell gesellschaftlich an den Rand gedrängt und auf bestimmte soziale Substrate, zumeist die assimilationsresistenten Bauern, reduziert. Damit dienen die beiden einander ergänzenden Prozesse der gesellschaftlichen Modernisierung und der Nationenbildung vornehmlich oder ausschließlich der herrschenden ethnischen Gruppe, bzw. ihrer gesellschaftlichen Differenzierung und politischen Integration zur Nation.

Zwangsassimilation

Dieser strukturell bedingten Assimilation folgt unter den Voraussetzungen totalitärer Regime oder in Umbruchssituationen die gewaltsame Assimilation, zwar gleichfalls mit ökonomisch-sozialen und politischen Mitteln, jedoch bei weitgehender oder völliger Entrechtung der untergeordneten Gruppe. Der italienische Faschismus entwickelte als erstes Regime die Formenvielfalt dieser Zwangsassimilation. Gewalt kam in vielfacher Weise zur Anwendung, beispielsweise durch Duldung, wenn nicht sogar Förderung manifester Gewaltanwendung (Zerstörung des slowenischen Kulturhauses in Triest und Störung der Bozener Messe 1921, Ab- setzung des Bozener Bürgermeisters 1922), durch Eliminierung der Minderheitensprache in Schule und Unterricht, durch Kriminalisierung kultureller Selbsthilfe, etwa der Südtiroler Untergrundschulen, durch symbolische Auslöschung der Minderheitensprache in Form von erfundenen topographischen Bezeichnungen und erzwungener Namensänderung, durch Verbot der Verwendung der Minderheitensprache im außerhäuslichen Bereich, oder beispielsweise durch Klassifizierung der Südtiroler als Reste einer barbarischen Epoche. Der von Mussolini verwendete Begriff der "Urbarmachung" der slawischen Venetia Giulia Oriente demaskiert diese kolonialistische ethnische Überlagerung unterdrückter Völker. Wenn administrative und politische Methoden nicht zum gewünschten Ziel führten, dann ergänzten siedlungspolitische Maßnahmen die Entnationalisierung. Auf dieser Ebene diente beispielsweise die Schaffung der Bozener In- dustriezone als Kern der Italianisierung oder die vom Kärntner Heimatdienst in die Wege geleitete Ansiedlung reichsdeutscher Bauern als Kristallisationspunkte der Germanisierung.
Die nationalsozialistische Assimilationspolitik verschärfte dieses Formenrepertoire, beispielsweise in der Behandlung von Slowenen und Tschechen. Die Verdeutschung der Tschechen bediente sich weiterhin der politischen Unterwerfung und der kulturellen Unterdrückung, etwa der Schließung aller Hochschulen, verbunden mit der Kollaborationsaufforderung an die Assimilationswilligen. Parallel dazu erfolgte die durch die Umstände erzwungene Abwanderung vieler Tschechen aus dem mehrheitlich deutschsprachigen Grenzland und die - allerdings vergleichsweise geringe - Zuwanderung von Deutschen mit dem anfänglichen Ziel einer Volkstumsbrücke zwischen der "Ostmark" und dem "Sudetengau", später in der Absicht einer punktuellen Ansiedlung als Organisationskerne der Verdeutschung. In gleicher Weise wurden die vom Deutschen Reich einverleibten Slowenen Kärntens, Krains und der Steiermark ihrer politischen Selbstbestimmung und kulturellen Entfaltungsfreiheit beraubt und tendenziell zur Eindeutschung genötigt. Das ganze Denkmodell der gewaltsamen Assimilation beruhte auf der Absicht, die in beiden Fällen bereits weit gediehene nationale Integration zu revidieren, indem günstige Rahmenbedingungen für die ethnische Überfremdung geschaffen wurden. In zwanzig Jahren, so meinte Hitler am 20. Mai 1942, könne die tschechische Sprache wieder auf die Bedeutung eines Dialekts herabgemindert werden. Die gewaltsame Verdeutschung bediente sich übrigens einer tradierten Argumentation, wenn sie die in Kärnten der Zwischenkriegszeit entwickelte Zergliederung der Slowenen in angeblich eindeutschungswillige Windische und nationalresistente Slowenen nunmehr auf alle unterworfenen Slowenen übertrug. Der Zwangscharakter kam allerdings dadurch besser zum Ausdruck, daß nunmehr die assimilationsresistenten nicht nur politisch marginalisiert, sondern zur Abwanderung genötigt ("Gauverbote") bzw. förmlich ausgesiedelt wurden. Bekanntlich sind 1941 annähernd tausend Kärntner-Slowenen gewaltsam von Haus und Hof vertrieben und in Lager ins "Altreich" verschleppt worden. Ihre verwaisten Höfe nahmen häufig Südtiroler und Kanaltaler Umsiedler des Jahres 1939 ein. Eine Ansiedlungspolitik größeren Stiles erfolgte in der slowenischen Untersteiermark, wo die aus ihrer Heimat Südtirol sowie aus der deutschen Sprachinsel Gottschee in Unterkrain durch Option umgesiedelten Deutschen einen förmlichen deutschen Schutzwall bildeten, aus welchem die slowenischen Bauern vertrieben wurden. In größeren Maßstab wiederholte sich eine derartige Siedlungspolitik in den polnischen Westgebieten. Es wäre übrigens zu untersuchen, ob dieses Modell der Zwangsassimilation, verbunden mit partiellem Bevölkerungsaustausch, auch diese deutsche Polenpolitik abdeckt.
Was die Tschechen betrifft, so gab es angesichts ihrer erreichten nationalen Integration keine ideologisch-politische Zergliederung, sodaß sich diesfalls die Verdeutschung nicht direkt ethnischer, sondern rassistischer Argumente bediente, welche etwa die eine Hälfte der Tschechen aufgrund einer spontanen "völkischen Bestandsaufnahme" als "eindeutschungswillig" klassifizierte und im Lande belassen wollte, während die "nicht eindeutschungsfähigen" Tschechen als mittlere Funktionärsschicht für Sibirien bestimmt war und zuletzt wenige Intellektuelle zur Auswanderung nach Übersee genötigt werden sollten. Doch alle diese Kategorisierungen und Planspiele wurden bis zum erwarteten deutschen Endsieg zurückgestellt, um nicht die Wirtschaftsleistung der Tschechen zu schmälern. Eine ähnliche Politik der politischen Spaltung und partiellen Entfernung verfolgte seit 1939 auch das faschistische Italien in den unterworfenen slowenischen und kroatischen Gebieten.

Vertreibung

Die Vertreibung als zweites Modell ethnischer Homogenisierung richtet sich gegen einen potentiell starken nationalen Gegner, der in diesem Falle entweder zur Gänze gewaltsam abgesiedelt wird oder auf eine solche Restgröße reduziert wird, die zuletzt assimiliert werden kann. Zuerst die Rahmenbedingungen. Vertreibung ist nur in Ausnahmesituationen von Krieg und Nachkriegszeit möglich, welche den Entfremdungsprozeß zwischen den Nationalitäten bis zum Wunsch auf vollständige Separierung steigern. Regelmäßig beschleunigen Formen von Zwangsassimilation den Kreislauf von Gewalt, Existenzangst und Gegengewalt in Form von Vertreibung. Das Kriegsgeschehen selbst unterwirft alle Beteiligten einer übergeordneten Gruppenloyalität, welche im Widerspruch zu den Notwendigkeiten des alltäglichen Zusammenlebens der Nationalitäten steht. Auf diesem Wege werden Nachbarn zu Kriegsgegnern, welche nicht mehr kooperationsfähig scheinen. Als vor wenigen Wochen im September 1996 die moslemischen Vertriebenen als Wähler zum bosnischen Parlament ihren Dörfern einen Kurzbesuch abstatteten, wollten die Nachbarn sie nicht mehr erkennen. Nur wenige Serben verblieben in den der moslemisch-kroatischen Föderation überlassenen Belgrader Vororten. Als Beispiel extremer Entfremdung gilt die Rekrutierung donauschwäbischer Bauernburschen zur SS mit Einsatzgebiet "jugoslawischer Bandenkrieg". Auch diverse Formen von lokaler Selbstverteidigung - beispielsweise gegen Partisanen - führten dazu, die ethnische Grenzlinie mit militärischer Logik zu identifizieren.
Der Entfremdung folgt die Vertreibung als eine "endgültige" Bereinigung angeblich unerträglicher ethnopolitischer Verhältnisse. Dieser Vorgang ist am deutsch-tschechischen Beispiel gut erforscht. Dabei zeigt sich, daß die deutsche Gewaltpolitik schrittweise die Grundlagen des ethnischen Zusammenlebens zerstörte, und parallel dazu der tschechische Widerstand im Lande sowie die tschechoslowakische Exilregierung ein Konzept der ethnischen Homogenisierung entwickelten, welches anfangs nur die politisch belasteten Deutschen, sodann einen Großteil der Deutschen, und zuletzt auch die antifaschistischen Deutschen (diese unter besseren Bedingungen) aus dem Lande entfernen wollte. Gleichzeitig wurde die Geschichte neu gedeutet und zur Legitimierung der nationalen Separation umstilisiert.

Geox

elasticated fastening sneakers

This fabulous collection sparked a new creative street style wave. Comfort is at the forefront philosophy. After wearing these clothes, you will be convinced that it is the most comfortable piece you have ever seen. Blue elasticated fastening sneakers from Geox.

Designer Style ID: U820HD0006KC4002

Farbe: C4002

Herstellungsland: Italien

Sohle Zusammensetzung:
rubber 100%
Futter Zusammensetzung:
Nylon 100%
Au脽enmaterial Zusammensetzung:
Tactel 100%

Designer

Alles von Geox

Teilen

elasticated Geox sneakers elasticated fastening Geox elasticated Geox sneakers fastening 'Wilde' Vertreibungen

Bottega Bottega Veneta geflochtenem Leder Handtasche Hobo Veneta aus fn18R5q

Die Vertreibung beginnt sodann zumeist schon vor ihrer öffentlichen Ankündigung bzw. völkerrechtlichen Legalisierung in einer sogenannten wilden Form. Flucht vor dem Kriegsgeschehen sowie die verhinderte Rückkehr der Flüchtlinge bilden oft den Ausgangspunkt der wilden Vertreibungen. Auf diese Weise erfolgte beispielsweise die Evakuierung eines Großteils der ostdeutschen Bevölkerung sowie der Volksdeutschen vor der Roten Armee, teils freiwillig, teils durch die deutsche Militärverwaltung erzwungen. Breite Flüchtlingsströme sind allerdings wieder in ihre Siedlungsgebiete, beispielsweise Schlesiens, Mährens und der Slowakei, zurückgekehrt, wo sie nicht nur ausgeplünderte Höfe und Häuser, sondern bald die Internierung in Lager oder später die geregelte Vertreibung erwartete. Die in den Fünfzigerjahren vom Bonner Ministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte herausgegebenen Erlebnisberichte sammeln eine Unzahl persönlicher Zeugnisse derartiger Irrfahrten zwischen den Fronten und Nationen. Als eine Besonderheit wäre zu erwähnen, daß die rumänische Regierung die Rückkehr von Evakuierten nicht nur gestattete, sondern direkt förderte. Auch im jüngsten Balkankrieg beginnt mit der Flucht aus dem Kriegsgebiet häufig die ethnische Säuberung. Ein markantes Beispiel bildete die - von ihrer Führung offenbar anbefohlene - Flucht der serbischen Bevölkerung aus der kroatisch eroberten Krajina, wobei zu ergänzen ist, daß die wenigen verbliebenen Serben ihres Lebens nicht mehr sicher sind, ihrer Häuser in Flammen aufgehen und alle denkbaren bürokratischen Schikanen die Rückkehr der geflüchteten Serben in ihre Heimatdörfer verzögern.
sneakers sneakers Geox Geox fastening elasticated fastening Geox elasticated elasticated
Die verbliebene oder zurückgekehrte Bevölkerung wird sodann einer speziellen Behandlung unterworfen; es werden alle relevanten gesellschaftlichen Einrichtungen beseitigt oder in ihrem Funktionieren beeinträchtigt, alle Amtsträger entfernt, beispielsweise alle politischen Organisationen verboten, die Schulen geschlossen, die Religionsgemeinschaften aufgelöst bzw. ihre Kultstätten entfremdet oder - als Symbol des Anderen - zerstört, wie die historische Moschee von Banja Luka. Begleitend dazu werden den An- gehörigen der Fremdgruppe die staatsbürgerlichen Rechte bzw. die Staatsbürgerschaft entzogen, der Schutz der Staatsbehörden vorenthalten und Zwangsmaßnahmen ergriffen, wie Enteignung, Zwangsarbeit und Lagerverbringung. Diesem existenzbedrohenden Druck entzieht sich ein Teil der Bevölkerung durch Flucht, ein weiterer Teil wird über bestehende oder angestrebte imaginäre Grenzen abgeschoben.
Die Struktur dieser wilden Vertreibung ist übrigens nicht leicht zu entschlüsseln, eine Vielfalt an Formen erschwert die Herausarbeitung "typischer" Handlungsabläufe. Besonders undeutlich heben sich in solchen Umbruchsituationen die Entscheidungs- und Verantwortungsstrukturen heraus, weil mangelnde Gewaltzentralisation sehr häufig die Initiative örtlichen Akteuren überläßt. In solchen offenen Situationen ist eine Vielzahl von Motivationen gebündelt. Persönliche Vergeltung, die Begleichung "offener Rechnungen" oder einfach unkontrolliertes Ausleben von Gewaltphantasien spielen eine wichtige Rolle. Wie anders lassen sich die Gewaltexzesse an wehrlosen Müttern und Säuglingen im Mai und Juni 1945 in südmährischen und südböhmischen Orten und in den Pragern Internierungslagern erklären, wie anders die istrianischen Infoibamenti und Annegamenti, die an Italienern verübte Versenkung in Karsthöhlen und das förmliche Ersäufen?
Häufig sind ferner nationale und gesellschaftspolitische Anliegen gebündelt. Eine besonders brisante Mischung ergibt sich aus der Amalgamierung von nationaler und sozialer Frage, vor allem im Zusammenhang mit dem Landhunger besitzloser Landarbeiter und weichender Erben, eine Folge der bekannten ethnischen-nationalen Stratifikation. Zumeist gewinnen örtlich-regionale nationalethnische Auseinandersetzungen eine gewisse Bedeutung, sodaß die Vertreibung anfangs oft nur eine Folge bestehender Konfliktanlagen bildet. Andererseits sind an dieser Gewaltanwendung regelmäßig Angehörige staatlicher, politischer bzw. militärischer Einrichtungen direkt oder indirekt beteiligt. Bei näherem Zusehen wird doch eine gewisse Struktur der Gewaltanwendung erkennbar, die ohne lenkende Hand undenkbar wäre. Gerade das exjugoslawische Beispiel zeigt mit aller Deutlichkeit, daß ohne Wissen der politischen Zentralen Vertreibungen größeren Stils nicht möglich sind. In einzelnen Fällen hat die im Aufbau befindliche Staatsgewalt das Volk zum Handeln ermuntert und den elementaren Schubkräften der nationalen Vergeltung und wirtschaftlichen Begehrlichkeit Ziel und Richtung gegeben.
Als Beispiel sind die bekannten Benes-Dekrete vom Mai und Juni 1945 zu nennen, welche das Volk zur Konfiskation des Bodens aufforderten. Aufgrund von neuen Archivforschungen ist nun beispielsweise die Vorgeschichte des sogenannten Brünner Todesmarsches Ende Mai 1945 an die österreichische Grenze bekannt, und man weiß, daß vor allem lokale örtliche Kräfte die Entfernung der Deutschen aus der durch Flüchtlinge und Armee-Einheiten übervölkerten Stadt durchsetzten. Derartige sozialpolitische Überlegungen wurden übrigens auch für die Arisierungen in der Großstadt Wien nachgewiesen, wobei es vornehmlich um die Wohnungen der vertriebenen Juden ging. Gelegentlich greift die Staatsgewalt nach Maßgabe der örtlichen Verfügungsgewalt ordnend und mildernd in diese Verhältnisse ein, vor allem aus Imagegründen gegenüber dem Ausland. Andererseits zählt Einschüchterung zum Mittel der ethnischen Purifikation: Die Menschen sollen ja zur Abwanderung ge- nötigt werden, um rechtzeitig vollendete Tatsache zu schaffen, ein Motiv, das vor allem bis zur völkerrechtlichen Legalisierung der Vertreibung gilt. Selbst die mentalen Barrieren gegen den Massenmord hat die historische Realität längst überschritten. Am äußeren Ende der Handlungspalette ethnischer Purifikation steht daher das förmliche Massaker, die teils spontane, teils vorbereitete Ermordung des ethnischen Widerparts. In wenigen Monaten wurde auf diese Weise das armenische Volk im türkischen Machtbereich beinahe ausgelöscht. Die jüngsten afrikanischen ethnopolitischen Tragödien liegen auf dem gleichen Traditionsstrang. Srebrenica ruft uns in Erinnerung, daß die Barbarei auch nach Ausschwitz jederzeit wiederkehren kann, sobald eine dünne Decke der Zivilisationsmoral bricht. Den Vertreibungen und Massakern folgt jedoch stets, wenn oft auch nach Jahrzehnten, das "Öffnen der Gräber". Viele Wahrheiten werden erst die späteren Nachkommen erfahren.

Bevölkerungstransfers

Kehren wir wieder zur eigentlichen Vertreibung zurück, welche als Maximalziel regelmäßig das innere Machtspiel zwischen den Nationalitäten bzw. zwischen Nationalitäten und Staatsgewalt sprengt. Regelmäßig kommen die wilden Vertreibungen an eine Grenze der Durchführbarkeit, wenn sie den Nachbarstaaten die Massen der Vertriebenen zuschieben wollen bzw. die internationale Öffentlichkeit das Ausmaß an Gewalt nicht mehr hinnimmt. Der nicht direkt am Konflikt beteiligten Staatenumwelt geht es nunmehr vor allem darum, eine Friedensregelung zu finden, welche Dauerhaftigkeit verspricht. So gesehen verschließt sie sich in aller Regel nicht der Logik ethnischer Homogenisierung, paradoxerweise nunmehr als Mittel der Friedensherstellung und -sicherung. Dieser Gedanke liegt den völkerrechtlichen Sanktonierungen ethnischer Purifikation seit dem Lausanner Abkommen vom 20. Jänner 1923 zugrunde, welches den bereits in Gang befindlichen griechisch-türkischen Bevölkerungsaustausch in geordneten Bahnen lenkte. Solche geordnete Bevölkerungstransfers galten in der Zwischenkriegszeit als akzeptable Lösung ethnischer Probleme. Auf dieser Basis beruht sodann auch das Potsdamer Abkommen vom 2. August 1945 über die Aussiedlung der Deutschen aus Ostmitteleuropa. Auf diese Weise wurde auch die UNO zum Vollstrecker der serbischen ethnischen Säuberungen. Das Friedensabkommen für Bosnien beruht zwar auf der Fiktion, die ethnische Säuberung partiell rückgängig zu machen. In Wahrheit löste es selbst eine ethnische Purifikation der den einzelnen Nationalitäten zugesprochenen Regionen aus.

Exodus und Option

Die beiden Sonderformen ethnischer Homogenisierung, Exodus und Option, entsprechen annähernd den Grundtypen der wilden und geregelten Vertreibung. In beiden Fällen handelt es sich um angeblich freiwillige Migration ganzer Volksgruppen, einmal in spontaner untergeordneter Weise, einmal als geregelter Transfer. Es sind in beiden Fällen jedoch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die die Homogenisierung bewirken. Der klassische Exodus ist am Beispiel der dalmatischen und istrianischen Italiener der Nachkriegszeit 1945 bis 1955 zu beobachten. Wie immer ging der ethnischen Homogenisierung eine längere Phase der Entfremdung und wechselseitigen Schuldzuweisungen zwischen Italienern und Slawen - Kroaten und Slowenen - voraus. Auf die italienische Politik der Zwangsassimilation in der Venetia Giulia Oriente und seit 1941 im besetzten südslawischen Gebiet folgte als Intermezzo nach der Kapitulation Italiens im Herbst 1943 eine mehrwöchige Besetzung Istriens mit Ausnahme von Pola durch die Partisanen mit den dabei üblichen Racheaktionen an den politisch und gesellschaftlich exponierten Italienern. Nach den Monaten deutscher Gewaltpolitik kamen im Frühjahr 1945 die "Vierzig Tage" jugoslawischer Partisanenherrschaft in ganz Istrien unter Einschluß von Pola und in Triest mit erneuten Vergeltungsaktionen. Dieser mehrmalige Wechsel der Herrschaft war von mehreren italienischen Fluchtwellen begleitet, welche nicht nur die dalmatinischen Italiener zur Gänze und die Italiener des Quarnero (Fiume/Rijeka) größtenteils, sondern auch viele städtische Bewohner Istriens von ihren Wohnorten entfernte. Die nächste Fluchtwelle war eine Folge des Friedensvertrages mit Jugoslawien und des Abzuges der Alliierten aus der Stadt Pola und Umgebung, die sie 1945 bis 1947 besetzt hatten. Die meisten italienischen Bewohner der Stadt Pola, beinahe 30.000, optierten vor diesem Wechsel der Souveränität, von Italien zu Jugoslawien, und der Gesellschaftsform, vom Kapitalismus zum Sozialismus, "freiwillig" für Italien. Das Dampfschiff Ancona brachte die Optanten in zwölf Fahrten nach Italien. Auch in den anderen betroffenen südistrianischen Küstenorten lag die Quote der Optanten jeweils höher als 90 Prozent. Eine nennenswerte italienische Minderheit hat sich nach diesem Aderlaß nur in Rovinj/Rovigno sowie in Vodnjan/Dignano erhalten, teils wegen des hohen Anteils an Arbeitern, teils wegen des eigentümlichen ethnischen Charakters der örtlichen Bevölkerung als ein im Grunde eigener romanischer Sprachzweig. Es wird von niemand bezweifelt, daß diese ethnische Fluchtbewegung nicht mit den politischen Konzeptionen der titoistischen Führung korrespondierte, die eine zweisprachige Provinz, bei Gewinnung von Triest vielleicht sogar eine eigene Teilrepublik, ins Auge faßte, als Beweis für die Kapazität der sozialistischen Gesellschaftsordnung, das nationale Problem auf der Basis der Gleichheit zu lösen. Eine solche Argumentation bot dem italienischen Kleinbürgertum begreiflicherweise keinen Anreiz. Seit dieser Zeit stehen ganze Städte, wie Oprtalj/Portole, als Ruinenstädte leer. Zuletzt gerieten aber auch die italienischen Bauern in Bewegung, welche ihre wirtschaftlichen Lebensgrundlagen durch viele Maßnahmen gefährdet sahen, beispielsweise durch die fortlaufende "coopertivizzazione" (die Eingliederung in Kooperativen), durch die Unterbindung des privaten Handels, vor allem mit Triest, sowie durch die vollständige Abhängigkeit vom Staatshandel, der die istrianischen Weine zur Aufbesserung der serbischen Weinsorten verwendete. Als der Londoner Vertrag am 5. Oktober 1954 schließlich die bisherige Triester Zone, v.a. das Umland um Capodistria/Koper, Jugoslawien zusprach, optierten auch die italienischen Bauern dieser reichen Wein- und Obstbauregion durch ihre Abwanderung "mit den Füßen" für Italien. Insgesamt war es also eine Stimme der Auswegslosigkeit, welche die ethnische Homogenisierung bewirkte. Ähnliche Motive dürften in den vergangenen Jahren die deutschen Siebenbürger und rumäniendeutschen Banater Schwaben, viele sowjetischen Juden und die sowjetischen Schwarzmeergriechen zum Aufgeben ihrer Heimat bewogen haben.
Vom Exodus unterscheidet sich die Option lediglich durch die völkerrechtlich verbindliche Form, die zumeist auch den Transfer von Vermögenswerten einschließt. Sonst begegnen uns die gleichen Motive, beispielsweise im Falle der "Option Südtirol", wo die Ausweglosigkeit durch zwei Jahrzehnte faschistischer Italienisierungspolitik genährt wurde, aber auch massive politische Indoktrination durch den Nationalsozialismus wirkte. Nicht zu vergessen sind auch die dabei entstehenden politischen Konflikte zwischen Optanten und Dableibern, welche sich häufig entlang der Linie Nationalsozialismus - katholischer Glaubenstreue bildeten. In eine ähnliche Zwangslage versetzte die nationalsozialistische Gewaltpolitik bekanntlich auch die Baltendeutschen sowie die Deutschen der Nordbukowina, die sie vor die Wahl der Einverleibung in die Sowjetunion oder ihrer Option für Deutschland stellte. Auch die 12.000 Gottscheer Deutschen Unterkrains wurden anläßlich der Eingliederung ihres Gebietes in die italienisch besetzte Zone Sloweniens zur Option für Deutschland veranlaßt, wobei sie zuletzt in jenen altsteirischen Gebieten angesiedelt wurden, die ihre slowenische Bevölkerung verlassen mußte. Diese in die Fremde verpflanzten Gottscheer mußten 1945, gleichermaßen wie die in ihrer Heimat verbliebenen Gottscheer, gewissermaßen auch dort die "Dableiber", 1945 Slowenien verlassen. Die Option vollzieht sich mit Zustimmung der Herrschenden, welche "saubere" ethnische Lösungen suchen, um die Geschichte zu korrigieren, wie Hitler zur Brennergrenze kommentierte, während der Exodus im Regelfall nur geduldet wird, aber nicht von der herrschenden Mehrheit beabsichtigt ist. Ethnische Homogenisierung in Form von Exodus betrifft offenbar hauptsächlich die ehemaligen realsozialistischen Länder oder ihre Nachfolgestaaten, welche in diesem Falle an ihrem Anspruch scheiterten, das nationale Problem durch die Ordnungskategorien einer sozialistischen Gesellschaftsordnung zu lösen.

Königsberg/Kaliningrad 1945-1948

Als ein solcher Sonderfall einer nicht direkt beabsichtigten, aber durch die äußeren Rahmenbedingungen bewirkten ethnischen Homogenisierung wurde jüngst das Schicksal der Königsberger Deutschen in den Jahren 1945 bis 1948 anhand örtlicher Quellen untersucht. Zwei Drittel der ostpreußischen Deutschen flüchtete bekanntlich vor der Roten Armee nach dem Westen. Bekannt sind die Tragödien dieser Flucht zu Land, auf dem Eis über das Kurische Haff und über das Meer. Auch die Internierung der nach Schweden übers Meer geflüchteten Ostpreußen ist kürzlich aufgearbeitet worden. Ein kleinerer Teil der Deutschen verblieb im Lande oder wurde auf der Flucht von der Roten Armee überrollt. Es folgte die Schreckenszeit der ersten Besatzungswochen seit 8. April 1945 mit den Plünderungen, Raubüberfällen, Vergewaltigungen und zahllosen toten Zivilisten. Doch während die deutsche Bevölkerung der an Polen fallenden deutschen Ostgebiete, teils durch wilde Vertreibung, teils durch geregelten Transfer nach Deutschland verbracht wurden, verblieb die deutsche Bevölkerung des sowjetisch besetzten Königsberg samt anliegendem Gebiet bis 1947/48 im Lande. Dieser dreijährige Leidenweg der Königsberger Deutschen begann mit ihrer etwa einwöchigen "kolonnenweisen" Vertreibung aus Königsberg auf einzelne Lager im Umkreis der Stadt. In dieser Phase ähnelt die Lagerverbringung beispielsweise jenen der jugoslawischen Deutschen und der deutschen Iglauer, Brünner und Prager. Viele arbeitsfähige Männer wurden aus dem Lager als Arbeitskräfte in die Sowjetunion deportiert. Für die übrigen Deutschen folgte nicht der Abschub nach Deutschland, sondern die Rückkehr in die völlig ausgebrannte und geplünderte Stadt und der Aufbau ganz rudimentärer gesellschaftlicher Rahmenbedingungen, eines "Deutschen Krankenhauses", sowie von Ambulatorien in jedem Stadtbereich, die sofortige Einsetzung von deutschen Bürgermeistern "burgomejster" mit Armbinden "starosta" als reine Befehlsempfänger der sowjetischen Stellen, die mehrmalige Registrierung der Deutschen, 1946/1947 die Zulassung der evangelischen und der katholischen Religionsgemeinschaft, die Herausgabe einer örtlichen deutschen Zeitung, 1946 eine deutsche Grund- und Volks- sowie eine Mittelschule.
Die Erinnerung der diese Jahre überlebenden Königsberger Deutschen ist freilich von der Erfahrung des unvorstellbaren alltäglichen Hungers, der Wohnungsnot, der häufigen Verhöre sowie der Rechtlosigkeit gekennzeichnet, mit welcher die Deutschen im Umgang mit militärischen und zivilen Stellen, ebenso wie mit Banden usw. konfrontiert waren. Sie mußten den Eindruck gewinnen, daß die ganze sowjetische Politik ihre Vernichtung durch Hunger beabsichtigte, während der Historiker nunmehr in den örtlichen Quellen nachliest, daß vielfach der schlichte Nahrungsmittelmangel, verbunden mit einer administrativen Unfähigkeit, die Ressourcen zu verteilen und zu vermehren, die Deutschen an den Rand ihrer Existenzsicherung trieben und zeitweise zu Jahresbeginn 1946 "echte Fälle von Kannibalismus" vorkamen. Alles in allem versuchten die Sowjets, die Deutschen, trotz aller aktuellen Benachteiligungen, "in die sowjetische Gesellschaft" zu integrieren, gemeinsam mit Neusiedlern und Armeeangehörigen. Auf dieser Linie liegt nicht zuletzt die Gründung des "Deutschen Klubs" zur ideologischen Infiltration der Volksgruppe mit Kulturhaus, Bibliothek, Zeitungs- und Rundfunksredaktion, oder die ideologische Lenkung der deutschen Waisenhauskinder. Auch die Beziehungen auf zwischenmenschlicher Ebene zwischen Deutschen und Neusiedlern waren oft von Toleranz gekennzeichnet. Im Widerspruch dazu stand allerdings die Verdrängung der Deutschen aus den letzten ihnen eingeräumten Positionen, beispielsweise in den Krankenhäusern. Drei Jahre staatsbürgerlicher und politischer Rechtlosigkeit - es gab keine deutsche Vertretung -, der allgegenwärtige Hunger und die ideologischen Bekehrungsversuche bedeuteten zusammengenommen für die Restvolksgruppe nichts weiter als die zunehmende Entfremdung von der Heimat, die sie dann - unter diesen Umständen - freiwillig, durch Anträge auf Ausreise in Richtung sowjetische Besatzungszone verließen. Am 14. Oktober 1947 wurde offiziell der Beschluß der vollständigen Aussiedlung der Deutschen gefaßt. Die Deportation der Deutschen Ostpreußen 1948 löste schlagartig die deutsche Volksgruppe dieses Landstriches auf. Damit war die unter derart unzulänglichen Formen begonnene Integration gescheitert. Ein höherer sowjetischer Milizbeamter äußerte sich sogar zornig, weil "die Deutschen offensichtlich gar nicht den Willen hätten, mit der sowjetischen Bevölkerung zusammenzuleben".

Michael Michael Gro脽e Kors Schultertasche Michael Schultertasche 'Sloan' Gro脽e Kors 'Sloan' Michael Michael Michael wEWfZ

Donauschwaben: Vertreibung in Etappen

Connexion Schnitt Shirt Faith mit T langem Faith Shirt Schnitt T Connexion langem Faith mit gwfHAq

Soweit derzeit überblickbar, muß man den - nunmehr vorbildlich dokumentierten und analysierten - "Leidensweg der Donauschwaben im kommunistischen Jugoslawien" in einem ähnlichen Kontext interpretieren. Die Rede ist von jenen 200.000 Deutschen, welche nicht mit der deutschen Armee nach Westen flüchteten, sondern teils freiwillig, teils wegen Transportschwierigkeiten zurückblieben bzw. wieder in ihre Heimat zurückkehrten. Diese Menschen wurden nicht direkt vertrieben, wie sonst die Deutschen Ostmitteleuropas oder wie beispielsweise die Mehrzahl der Deutschen Sloweniens und Kroatiens, welche nach mehrmonatigem Lageraufenthalt in mehreren Schüben von August 1945 bis Mai 1946 über die Grenze nach Österreich abgeschoben wurden. Die jugoslawische Regierung stellte auch vorläufig keinen Antrag auf Aussiedlung der Deutschen, sodaß die Jugoslawiendeutschen im Potsdamer Abkommen am 2. August 1945 keine Erwähnung fanden. Es erfolgte auch keine kollektive Ausbürgerung der Deutschen wie sonst beispielsweise in der Tschechoslowakei. Das Staatsangehörigengesetz vom 23. August 1945 verweigerte zwar den geflüchteten oder - im Sinne des neuen Regimes - illoyalen Deutschen die Staatsbürgerschaft. Und obwohl "Krieger" und "Volk" der Deutschen "überdrüssig geworden waren", bestand offenbar eine ideologische Hemmung, das nationale Problem direkt beim Wort zu nennen und eine Lösung durch Transfer anzustreben. Dabei mag die unterstellte Lösungskapazität des Leninschen Nationalitätenmodells eine gewisse Rolle gespielt haben. Vielleicht liegt die Sache aber wesentlich einfacher und man wollte die bekanntlich wirtschaftlich tüchtigen und fleißigen Deutschen nicht an den "Westen" verlieren. Die näheren Umstände des politischen Entscheidungsprozesses sind uns allerdings vorläufig nicht bekannt. Wir wissen nicht, zu welchen Ergebnissen das Zentralkomitee der Kommunisten Jugoslawiens in seinen von Djilas erinnerten vielen Beratungen über das Problem der Volksdeutschen kam. Vermutlich kam es nicht zu einer längerfristigen Planung, etwa im Sinne der gelegentlich angedeuteten Zerstreuung der Volksgruppe mit dem Ziel ihrer ethnischen Einschmelzung in die südslawischen Nationen.
Im Grunde wurde nur ein Gedanke konsequent verwirklicht, jener der Bestrafung für "Vaterlandsverrat". Grundlage dieser Klassifizierung bildeten mehrere Beschlüsse des "Antifaschistischen Rates der Volksrepublik Jugoslawien" (ANVOJ) seit November 1943, welche alle politischen Gegner der Tito-Bewegung grundsätzlich zu Feinden deklarierten, also gleichermaßen serbische Tschetniks, slowenische Domobrancen, sowie die Deutschen. Am Beginn der gegen die Deutschen gerichteten Verfolgungswelle standen die Erschießungsaktionen vom Oktober und November 1944 in den von den Partisanen bzw. von den Sowjets gewonnenen Gebieten. So willkürlich die Opfer dieser "Racheaktionen" ausgewählt wurden, so wurde immer noch der Anschein einer gezielten Bestrafung von "Kriegsverbrechern" und "Faschisten" beibehalten. Mit dieser politisch motivierten Rachejustiz verband sich offenbar auch eine klassenkämpferische Tendenz gegen wohlhabende Bauern, Gewerbetreibende und die Intelligenz, sodaß die Aktion Züge der stalinistischen "Aktion Intelligenzija" annahm. Die Grausamkeit und Konsequenz des Vorgehens ist gewiß zugleich eine Folge der Emotionen von vier Jahren Balkankrieg. Bis heute ist nicht quellenmäßig ausreichend erforscht, welche Befehle diese Aktionen allenfalls ausgelöst oder geduldet haben.
fastening sneakers elasticated fastening Geox Geox elasticated Geox elasticated sneakers
Parallelen zu diesen ersten Übergriffen gegen ethnische Gegegner sind - wie oben erwähnt - in beinahe allen Vertreibungsgebieten festzustellen. Gegen Jahresende 1944 erfolgte sodann die Deportation von 13.000 Donauschwaben, Frauen und Männern, zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion. Diesen punktuellen Verfolgungsmaßnahmen folgte durch Beschluß des ANVOJ vom 21. November 1944 als eine kollektive Strafmaßnahme die vollständige Enteignung der Deutschen. Wieder stellen wir fest, daß wirtschaftliche Diskriminierung mit dem Landhunger besitzloser armer Bauern zusammenhängt, in diesem Falle jener serbischer Gebirgsbauern der Krajina und Bosniens, welche sich den Partisanen angeschlossen hatten. Die Enteignung deklarierte die Deutschen als Volksfeinde, was dem Verlust der bürgerlichen Rechte gleichkam. Diese kollektive Bestrafung kam auch in diversen Verfassungsbestimmungen zum Ausdruck, welcher den Deutschen ausdrücklich die Nationalitätenrechte verweigerte. Eine deutsche Volksgruppe sollte es im künftigen Jugoslawien nicht mehr geben. Das weitere Vorgehen gegen die Deutschen war ziel- und planlos. Die logische Fortentwicklung des Modells kollektiver Bestrafung und politischer Umerziehung, die Deportation in ferne, unerschlossene Landesteile nach sowjetischem Vorbild, war auf dem überbevölkerten Balkan nicht durchführbar. Auf die Enteignung folgte daher die Verbringung der Deutschen in riesige Lager, eine "erschreckende Logik", da man die "Leute irgendwo unterbringen mußte". Die ursprünglich gleichermaßen beabsichtigte Lagerverbringung der ungarischen Volksgruppe wurde - angeblich auf sowjetisches Verlangen - in letzter Minute aufgegeben.
Vier Typen von Lagern sind zu unterscheiden: örtliche und zentrale Arbeitslager, Erschießungslager als Zwischenstationen für die ausersehenen Opfer, zentrale zivile Lager, sowie "Lager mit Sonderstatus" für Kinder, Alte und Arbeitsunfähige". In den Lagern begann bald das große Sterben wegen Hunger, Typhus, Ruhr, Malaria. 50.000 Menschen sind in diesen Lagern verstorben, rund ein Drittel aller Internierten. Damit hatte der politische Weitblick der Verantwortlichen seinen Horizont erreicht. Als in den Lagern die Flecktyphusepidemie zu Jahresbeginn 1946 ihrem Höhepunkt zustrebte, wollte die jugoslawische Regierung die Deutschen loswerden, und sie überreichte der amerikanischen Botschaft am 19. Jänner 1946 ein Aide-mémoire, in dem sie die USA um gute Dienste beim Alliierten Kontrollrat in Berlin wegen des Transfers von 110.000 Deutschen ersuchte. Monate später, im Oktober 1946, berief sich die jugoslawische Regierung sogar - zu Unrecht, auf das Potsdamer Abkommen, um die Aussiedlung zu beschleunigen. Im Klima des anlaufenden Kalten Krieges kam eine derartige rettende Aktion nicht zustande. Zum Ausgleich dafür ermöglichten die einzelnen Internierungslager seit Sommer die sogenannte "Schwarze Flucht" nach Ungarn und Rumänien, und von Ende 1946 bis Ende 1947 die "Weiße Flucht", eine paralegale Entfernung gegen Hinterlegung eines Kopfgeldes. Das Jahr 1946 wurde damit zum Hauptfluchtjahr der Donauschwaben über Rumänien bzw. Ungarn nach Österreich, Deutschland, Frankreich und in die Neue Welt. Die letzten Insassen der Anfang 1948 aufgelösten Lager mußten zwangsweise ein "vertragliches Arbeitsverhältnis" außerhalb ihres früheren Siedlungsgebietes antreten. Soweit sie sich nicht ins zivile Leben integrierten und es wünschten, konnten sie bis Mitte der Fünfzigerjahre mit Hilfe des Internationalen Roten Kreuzes, durch Loskauf von der wieder erworbenen Staatsbürgerschaft, das Land verlassen. Ein besonders drastisches Kapitel bildeten jene Kinder, deren Eltern verstarben bzw. abgängig waren und die aus den Lagern in jugoslawische Waisenheime gebracht wurden. 22.259 dieser Kinder konnten auf dem Wege der Familienzusammenführung zu ihren Familien zurückkehren, wo sie wieder die deutsche Muttersprache und die Normalität familiärer Bindung erlernen mußten. Insgesamt brachten das Verzögern der geregelten Transfers und die Unfähigkeit, die Deutschen rasch wieder in ein ziviles Leben zu integrieren, die Donauschwaben an den Rand des Genozids.

Deportation

Deportation bedeutet die unter Zwangsanwendung organisierte Absiedlung ganzer Bevölkerungsgruppen mit dem Ziel ihrer dauernden Entfernung. Die materielle Grundlage solcher Deportationen bildet die Entwicklung des Verkehrswesens, insbesondere der Eisenbahnen. Doch während beispielsweise die kriegsbedingten Evakuierungen des Ersten Weltkrieges als temporäre Flucht konzipiert waren, bedeuten spätere Deportationen die endgültige "Säuberung" des angestammten Gebietes. Die im sowjetischen Bereich betriebene "Enkulakisierung" oder die Entfernung der Adeligen erfaßte in den Zwanzigerjahren vorerst bestimmte soziale Gruppen. Erst die Deportation von den Dreißiger- bis zu den Fünfzigerjahren betrafen ethnische Gruppen. Solche ethnische Umgruppierungen sind Ausdruck eines Machtwillens, der alle Fragen, auch solche ethnische Natur, im Zweifelsfall mit Gewalt löste, vor allem dann, wenn komplexe Mischungsverhältnisse die Etablierung des kommunistischen Systems erschwerten oder gar den Sowjetstaat gefährdeten. Sie sind gewissermaßen die Kehrseite der Leninschen Nationalitätenpolitik, welche durch kulturelle Zugeständnisse und Autonomien unterschiedlichen Grades das ethnische Problem politisch entschärfen wollte. Ethnische Deportationen stehen daher in aller Regel mit wirklichen oder suggerierten Sicherheitsproblemen in Verbindung. Eine erste derartige Deportation löste 1935 den deutschen Rayon Pulin im (weißrussischen) Wolhynien auf. Die nächsten ethnischen Bereinigungen galten den Deutschbalten und den Deutschen der eroberten Nordbukowina, und sie wurden in Kooperation mit dem Dritten Reich auf dem Wege der "freiwilligen" Option gelöst. Alle weiteren Deportationen erfolgten unter dem Vorwand der erwarteten oder des erwiesenen Landesverrats ganzer Volksgruppen. Als erstes wurden die Wolgadeutschen ausdrücklich als potentielle Kollaboranten (Erlaß vom 28. August 1941) zur Gänze in die Republiken östlich des Urals deportiert. Knapp eine halbe Million Wolgadeutsche sowie etwa eine weitere halbe Million sonst verstreut in Inseln und Gruppen lebende Deutsche wurden bis 1942 zwangsumgesiedelt.
Die Deportation der ethnischen Gruppen der Karatschajewcy, der Kalmücken und der Krimitataren sowie der Kaukasusvölker Tschetschenen, Balkaren und Inguschen erfolgte in den folgenden Kriegsjahren bereits unter der Beschuldigung des erwiesenen Verrats. Alle diese genannten Völker verloren gleichzeitig die bis dahin innegehabte Staatlichkeit auf der Ebene von Autonomien. Zugleich wurden die kulturellen Zeugnisse bis hin zu den Ortsnamen der angestammten ethnischen Gruppe vernichtet. Bis in die jüngste Zeit dauerte die sukzessive Zurücknahme der kollektiven Anschuldigung, die Erlaubnis zur Rückkehr in die Heimat sowie die Bildung von Autonomie, mit Ausnahme für Krimtataren und Wolga-Deutsche, die jetzt immerhin in der dritten Generation wieder heimkehren dürfen. So tragisch das Los der Deportierten war, so konnten sie in ihrer neuen Bleibe ihr kulturelles Erbe weiter pflegen. Man wird also insgesamt davon ausgehen können, daß in diesen Fällen die ethnische Assimilation nicht wirklich beabsichtigt war. Auch eine durchgehende Russifizierung oder Slawisierung, etwa des Nordkaukasus, war kein Maximalziel. Diese Zusammenhänge sollte man vor allem bei der Beurteilung der aktuellen Konflikte im Kaukasus berücksichtigen, wo zwei Prozesse ineinander wirken: einesteils die wechselseitigen Homogenisierungstendenzen der autochthonen Völker (z.B. Aserbeidschaner-Armenier, Georgier-Osseten), andererseits russische Sicherheitsinteressen und wirtschaftliche Machtpolitik.
Im Randbereich ethnischer Homogenisierung ist zuletzt die nach 1945 von den Sowjets verfügte Deportation von etwa 360.000 volksdeutschen Zivilisten, Frauen und Männer, in die Sowjetunion zur Arbeitsleistung zu erwähnen. Sie betrafen praktisch alle von den Sowjets besetzten Gebiete, also Ostdeutschland, Polen, das Königsberger Gebiet, Rumänien und Jugoslawien. Während Polen und Jugoslawien bereitwillig den Abtransport der volksdeutschen Arbeitskräfte gestatteten, widersetzte sich die rumänische Regierung anfangs gegen die Deportation der Sachsen und Schwaben, die sie als Schwächung ihrer Wirtschaftskraft betrachtete und die sie insgesamt wegen ihrer psychologischen Wirkung als "widerwärtige Aktion" klassifizierte. Erst dem von sowjetischer Seite sekundär vorgebrachten sicherheitspolitischen Argument, eine gefährliche Minderheit zu schwächen, konnte sie sich nicht mehr entgegenstellen. Dem Schicksal der damals Anfang 1945 deportierten insgesamt 80.000 Deutschen Rumäniens, davon 30.000 Siebenbürger Sachsen, ist nunmehr eine ausgezeichnete mehrbändige Dokumentation und Darstellung gewidmet. Sie zeigt den traumatischen Effekt der Deportationen für Siebenbürger und Schwaben, der bis heute zu ihrem andauernden Exodus beiträgt. Allerdings ist in Erinnerung zu rufen, daß die Vertreibung der Rumäniendeutschen von staatswegen nicht beabsichtigt war.


Jede Typologie muß vereinfachen, um die komplexen Verläufe und Verhältnisse in ein System zu bringen, während die historische Realität vielfach Mischformen und Verflechtungen kennt. So läßt sich beispielsweise die nationalsozialistische Polenpolitik in den Deutschland "eingegliederten Ostgebieten" unter mehreren besprochenen Formen finden, weil hier sowohl Flucht und verhinderte Rückkehr, eine hastige planlose Absiedlung eines Teiles der Polen im September 1939 ("wilde Vertreibung"), die völlige Entrechtung und Beraubung der verbliebenen Polen und Juden, die Deportationen als Zwangsarbeiter, sodann die gruppenweise Absiedlung bei gleichzeitiger Neubesiedlung durch gleichfalls unter Nötigung abgesiedelten Volksdeutschen zur Anwendung kamen. Es ist eine weitere Aufgabe der Forschung, nachzudenken, in welchen Beziehungen der Holocaust an den Juden zum hier behandelten Phänomen ethnischer Homogenisierung steht.

Literatur:

E. BECKHERRN, Die Königsberg-Papiere: Schicksal einer deutschen Stadt. Neue Dokumente aus russischen Archiven, München 1994.
fastening fastening sneakers Geox elasticated Geox Geox elasticated sneakers elasticated
W. BENZ (Hg.), Die Vertreibung der Deutschen aus dem Osten. Ursachen, Ereignisse, Folgen, Frankfurt 1995 (Neuauflage).
J. BLASCHKE (Hg.), Handbuch der westeuropäischen Regionalbewegungen, Frankfurt 1980.
D. BRANDES, Die Tschechen unter deutschem Protektorat, 2 Teile, München-Wien 1969.
C. COLUMNI/L. FERRARI, Il problema delle opzioni. In: C. Columni/ L. Ferrari/ G. Nassisi/ G. Trani, Storia di un esodo. Istria 1945-1956, hg. v. Instituto regionale per la storia del movimento di liberazione nel Friuli-Venezia-Giulia, Trieste 1980, S. 325-336.
DEPORTATION von Siebenbürger Sachsen in die Sowjetunion 1945-1949, hg. von G. Weber et al, Band 1: Die Deportation als historisches Geschehen, Köln-Weimar-Wien 1995.
H. HAAS, Das Ende der deutsch-tschechischen Symbiose in Süd- mähren. In: A. Komlosy/ V. Buzek/ F. Svátek (Hg.), Kulturen an der Grenze. Kultury na hranaci. Waldviertel-Weinviertel-Südböhmen-Südmähren, Wien 1995, S. 311-322.
H. HAAS/K. STUHLPFARRER, Österreich und seine Slowenen, Wien 1978.
H. LEMBERG, "Ethnische Säuberung": Ein Mittel zur Lösung von Nationalitätenproblemen? In: Aus Politik und Zeitgeschichte 46/1992, S. 27-38.
W. LIBAL, Das Ende Jugoslawiens. Chronik einer Selbstzerstörung, Wien-Zürich 1991.
G. LUSCHNAT, Die Lage der Deutschen im Königsberger Gebiet 1945-1948, Frankfurt u.a. 1996.
P. NEMEC, Das tschechische Volk und die nationalsozialistische Germanisierung des Raumes. In: Bohemia 32 (1991) S. 424- 455.
F. ROCCHI, L'esodo dei giuliani, fiumani e dalmati, Roma 1970.
K. STUHLPFARRER, Umsiedlung Südtirol. 2 Bände, Wien 1985.
R. SCHULZE (Hg.), Flüchtlinge und Vertriebene in der westdeutschen Nachkriegsgeschichte: Bilanzierung der Forschung und Perspektiven für die künftige Forschungsarbeit, Hildesheim 1987.
sneakers elasticated elasticated Geox Geox sneakers Geox elasticated fastening fastening
A. SHERMAN, Die Zerschlagung Jugoslawiens. Bürgerkrieg und ausländische Intervention, Freiburg 1994.
Geox Geox elasticated elasticated fastening Geox sneakers elasticated sneakers fastening fastening sneakers sneakers elasticated Geox elasticated elasticated fastening Geox Geox
T. STANEK, Odsun Nemçu z Çeskoslovenska 1945-1947 (Der Abschub der Deutschen aus der Tschechoslowakei 1945-1947), Praha 1991.
R. STREIBEL (Hg.), Flucht und Vertreibung. Zwischen Aufrechnung und Verdrängung, Wien 1994.
VERTREIBUNG der deutschen Bevölkerung aus der Tschechoslowakei. 2 Bände, München 1984 (Neuauflage).
VHYNÁNI Çechu z pohraniçí 1938. Vzpominky (Die Vertreibung der Tschechen aus dem Grenzgebiet. Erinnerungen), Praha 1996.
G. WIDMANN (Hg.), Leidensweg der Deutschen im kommunistischen Jugoslawien. Band 3: Erschießungen - Vernichtungslager - Kinderschicksale in der Zeit von 1944 bis 1948, München-Sindelfingen 1995.


Quelle: Beiträge zur historischen Sozialkunde. Nr. 4/96. 26. Jg. S. 152 - 159.
[ Klassische Buttero Buttero Buttero Sneakers Klassische Klassische Sneakers Sneakers Buttero Klassische WCvCqO6wFWendy T Jim Logo Weites Shirt Jim mit Wendy qaqrd6HI | Saint Baby Saint Laurent Jour' Laurent Handtasche De 'Sac 75txq1w
| Sunnei sneakers back Sunnei back sneakers open open Sunnei open RdpwRv8q | Cropped Klassische Cropped Cropped Cropped Hose Dsquared2 Dsquared2 Klassische Klassische Dsquared2 Dsquared2 Hose Klassische Hose Hose x4dqwE | Kirkwood Kirkwood Nicholas 'Beya' Nicholas Loafer 'Beya' Nicholas Loafer 'Beya' Nicholas Kirkwood Loafer 'Beya' Kirkwood qtEzx | amp;Ciel C么te Asymmetrischer C么te amp;Ciel Rucksack q7SEa | 8 'Baller It' Heard Be Bit Mostly Killin Seen Kapuzenpullover Rarely xP4wUHqO | Saint Seidenoberteil Seidenoberteil Saint Schleifenverschluss mit Schleifenverschluss Laurent Saint Schleifenverschluss mit mit Saint Laurent Laurent Seidenoberteil 7vzx5vrqnw | graphic Marco De sweater De Marco astro dress Vincenzo Vincenzo graphic qwBEgOCx1Y | Erika Cavallini Erika weitem Bein Cavallini Hose mit xZwq5vEwU | Langarmshirt gestreiften mit Geripptes Valentino B眉ndchen Valentino Geripptes gwq4WxB7 | Pumps Manolo Blahnik Manolo 'Hangisi' mit Verzierung 'Hangisi' Blahnik Pumps B5Tpnqn | belted belted coat draped Astraet Astraet belted draped belted draped Astraet coat coat draped Astraet 1T0UqWwW6] Lf mit mit Markey Markey Brusttasche Lf Shirt T Markey T Shirt Brusttasche Lf q6xcdaTq5n Isabel Shirt Marant 'Mika' Isabel Shirt Isabel T T 'Mika' Marant Pv41pq